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LERNTHERAPEUTISCHE Praxis - PHiLiPPi
LERNTHERAPEUTISCHE Praxis  - PHiLiPPi  

Wissenswertes zu Lese- und Rechstschreibschwierigkeiten

Hat mein Kind eine Lese- Rechtschreibstörung / LRS?

 

Wenn ihr Kind in der ersten Klasse Fehler beim Lesen und/oder Rechtschreiben macht, ist dies zunächst kein Grund zur Sorge. Es gibt kein Kind, das fehlerfrei Schreiben oder Lesen gelernt hätte. Und, was ebenfalls wissenswert ist, es gibt auch keine LRS-spezifischen Fehler. Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten machen im Schnitt einfach nur mehr Fehler als gute Schreiber und Leser.

Wenn aber ab Ende der ersten, Anfang der zweiten Klasse, die Fehlerzahl bei Ihrem Kind nicht abgenommen hat, sollten Sie sich nicht mehr darauf verlassen, dass sich die Schwierigkeiten "schon noch auswachsen" oder es bei dem Kind irgendwann "Klick" macht.

Kinder vergleichen sich untereinander. Und wenn das Kind über längere Zeit erlebt, dass es schlechter liest oder schreibt als seine Mitschüler, kann sich diese Wahrnehmung verfestigen und es besteht die Gefahr, dass Lese- und Schreibsituationen zunehmend unbeliebt und vom Kind vermieden werden. So entsteht ein Teufelskreis, der verhindert, dass das Kind angemessene Lese- Rechtschreibkompetenzen entwickelt. Die dadurch entstehenden Rückstände im Lesen und Schreiben sind später schwer aufzuarbeiten.

 

 

 

Folgende Anhaltspunkte können Symptome für eine Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) sein

 

  • Viele Lesefehler (Auslassen, Verdrehen, Hinzufügen von Buchstaben in Wörtern)
  • Langsames und stockendendes oder buchstabierendes Lesen
  • Schwierigkeiten bei der Unterscheidung ähnlich klingender Laute (d/t, b/p, w/v)
  • Zuordnung von Buchstaben zu Lauten gelingt sehr schlecht,
  • Wortendungen werden nicht gelesen,
  • Sinn des Gelesenen wird nicht verstanden
  • Schwierigkeiten beim lauten Vorlesen (inklusive Betonung)
  • Niedrige Lesegenauigkeit im Englischen
  • Schwierigkeiten beim Einhalten grammatikalischer Regeln (z.B. Groß- und Kleinschreibung, Interpunktionsfehler)
  • Probleme bei der lautgetreuen Schreibung von Wörtern (<Woke> statt <Wolke>)
  • Verwechslung ähnlich aussehender Buchstaben (b/d/p/q, m/w/v)
  • Wörter werden immer unterschiedlich falsch geschrieben
  • Hohe Fehlerzahl beim Abschreiben von Texten
  • Hohe Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten
  • Unleserliche Handschrift
  • Schwierigkeiten Reime zu erkennen und zu bilden

 

 

Daneben gibt es eine Reihe weiterer wichtiger unspezifischer Hinweise und Begleitsymptome, die einen Hinweis auf LRS liefern, z.B.:

  • wenn trotz allen Übens keine Verbesserung eintritt und die Hausaufgabensituation für Eltern und Kind immer belastender wird,
  • wenn allgemeine Schulprobleme, Schulangst, Schulunlust oder psychosomatische Beschwerden wie Bauchschmerzen und Kopfschmerzen zunehmen,
  • wenn sich Misserfolge in Verhaltensauffälligkeiten wie Agression, Verweigerungshaltung oder Lern- und Prüfungsängsten zeigen,
  • wenn das Kind zusätzlich Schwierigkeiten im Rechnen hat,
  • wenn das Kind eine geringe Merkfähigkeit zeigt (z.B. beim Vokabellernen),
  • wenn das Kind Sprachstörungen aufweist (verwaschene Artikulation, stockendes Sprechen Wortschatzarmut, Wortfindungsstörungen, häufige Bildung von grammatisch inkorrekten Ausdrücken),
  • wenn das Sprachverständnis des Kindes unterhalb des seinem Intelligenzalters angemessenen Niveaus liegt,
  • wenn das Kind eine eingeschränkte Motorik aufweist (verkrampfte Schreibhaltung, undeutliches Schriftbild, langsames Schreiben).
  • wenn das Kind ADS bzw. ADHS hat.

 

 

Was ist zu tun?

 

Je früher Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten behandelt werden, umso weniger können sich die Probleme manifestieren.

Suchen Sie dazu zum einen das Gespräch mit dem Klassenlehrer (evtl. Schulpsychologen) und stimmen Sie sich mit ihm ab. Zum anderen sollten Sie sich von einem LRS-Lerntherapeuten unverbindlich über eine außerschulische Förderung beraten lassen.

 

 

Auch äußere Faktoren berücksichtigen

 

Desweiteren ist zu berücksichtigen, dass die Ursachen für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten vielfältig sind und meist nicht allein beim Kind liegen.

Prüfen Sie deshalb auch, ob ungüngstige äußere Faktoren den Schriftsprachererwerb ihres Kindes beeinflussen, z.B.:

  • häufiger Lehrerwechsel,
  • ungeeignete Unterrichtsmethodik,
  • eine schwierige Klassensituation,
  • eine ungünstige Lernsituation zu Hause und
  • fehlende Unterstützung in der Familie.                                                                        

Auch hier können Veränderungen positiven Einfluss auf das Kind nehmen.

 

 

 

 

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